Demenz wird auch als Familienkrankheit bezeichnet: Die Auswirkungen der Erkrankung gehen weit über die betroffene Person hinaus. Mit dem Fortschreiten der Demenz sind Angehörige zunehmend in die Betreuung und Pflege eingebunden. Sie erleben Veränderungen im Verhalten, in der Kommunikation und in den Beziehungen und müssen sich immer wieder auf neue Herausforderungen einstellen.
Zu den ersten Anzeichen einer Demenz gehören oft Veränderungen, die über normale altersbedingte Vergesslichkeit hinausgehen. Sie treten meist schleichend auf und werden zunächst häufig von Angehörigen bemerkt. Doch nicht jede Vergesslichkeit bedeutet gleich eine Demenz.
Wer es genau wissen möchte, sollte Sie sich den Vortrag „Könnte es Demenz sein? Früherkennung und Diagnostik“ nicht entgehen lassen. Am Donnerstag, 24. September 2026, 16 bis 18 Uhr informieren MUDr. Peter Zahon, Chefarzt der Gerontopsychiatrie und Psychotherapie, Ärztlicher Direktor, und Aida Kocan, Stationsleitung der gerontopsychiatrischen Station und Demenzbeauftragte der KRH Psychiatrie Wunstorf und der KRH Psychiatrie Langenhagen zu diesem Thema.
„Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Scheuen Sie sich nicht offen Ihre Frage zu stellen. Wir hoffen, Ihnen viel Hilfreiches an die Hand geben zu können“, sagt Aida Kocan.
Die Veranstaltung ist Teil der regionsweiten Wochen der Demenz.