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. Sozialministerin Özkan besucht KRH Klinikum Springe

Viel Lob für zukunftsweisende Konzepte

Hoher Besuch im KRH Klinikum Springe: Aygül Özkan, niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration informierte sich auf einem Rundgang und der sich anschließenden Diskussion über das seit 50 Jahren am jetzigen Standort bestehende Krankenhaus am Deister. Anderthalb Stunden ließ sie sich Zeit, zeigte sich für die Funktionsbereiche mit ihrer hochmodernen Ausstattung ebenso interessiert wie für die neue Notaufnahme und die neu mit Nasszellen ausgestatteten Patientenzimmer und stellte immer wieder Fragen, die das Direktorium ausführlich beantwortete.

Der Ärztliche Direktor Martin Memming, Ministerin Aygül Özkan, CDU-Landtagsabgeordnete Gabriela Kohlenberg, Pflegedirektorin Sabine Brase und der kaufmännische Direktor Wolfgang Grotstück (v.l.)

Ein besonderes Augenmerk lag auf den Möglichkeiten der Kinderbetreuung, dem Einsatz von Honorarärzten, der Kooperation mit dem KRH Klinikum Robert Koch Gehrden und der Verzahnung von ambulanten und stationären Angeboten. Martin Memming hob hervor, dass das Klinikum Springe ohne die Zusammenarbeit mit Gehrden nicht in der Lage wäre, die hochwertige wohnortnahe Versorgung rund um die Uhr aufrecht zu erhalten. Der Spagat zwischen notwendiger Spezialisierung und wohnortnaher Versorgung stelle die Kliniken vor große Herausforderungen. Dies gelte insbesondere auch für die Beschäftigten, die in zunehmendem Maße sowohl in Springe als auch in Gehrden eingesetzt würden. Ministerin Özkan lobte die vorgestellten Konzepte. Insbesondere die enge Verzahnung von ambulanten und stationären Angeboten, die mit dem Einzug der orthopädischen Praxis Neiseke ins Klinikum Springe umgesetzt werde, sei eine der Zukunftsvisionen der Landesregierung: „Die Patienten brauchen kurze Wege, dies ist eine Voraussetzung, um den Problemen einer immer älter werdenden Gesellschaft zu begegnen“, betonte sie.