Erstmals hat Stephan Weil, Hannovers Oberbürgermeister und SPD-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl im nächsten Jahr, unser Unternehmen besucht. In Begleitung des SPD-Landtagsabgeordneten Marco Brunotte und lokalen SPD-Politikern informierte sich Weil am Mittwoch in einer Gesprächsrunde im KRH Klinikum Großburgwedel mit Ärzten, Pflegekräften und Beschäftigten weiterer Berufsgruppen über die Situation in der Krankenhausbranche. KRH-Geschäftsführer Norbert Ohnesorg und die Mitglieder der Klinikdirektion begrüßten den Gast, der sich insbesondere für die Themen Krankenhausfinanzierung, Betreuungsplätze für Kinder von Mitarbeiterinnen und Personalgewinnung interessierte. Norbert Ohnesorg wies auf das Problem der ungleichen Erlöse für gleiche Klinikleistungen in den verschiedenen Bundesländern hin: „In Rheinland Pfalz bekämen wir für gleiche Leistungen im Jahr 30 Millionen Euro mehr.“ Hintergrund ist der unterschiedliche sogenannte Landesbasisfallwert, der je Behandlungsfall berechnet wird. „Wer muss was machen, um das zu ändern?“, wollte Weil wissen. Dies könne nur auf Bundesebene verändert werden, lautete die Antwort.
. Oberbürgermeister Weil besucht KRH Klinikum Großburgwedel
SPD-Spitzenkandidat bei Landtagswahl 2013 spricht mit Ärzten und Pflegekräften

Stephan Weil (Bildmitte), rechts neben ihm Semsi Tüzün (stellv. Pflegedienstleitung) und Prof. Jekabs Leititis, links neben Weil
Politikervisite: Stephan Weil (Bildmitte), rechts neben ihm Semsi Tüzün (stellv. Pflegedienstleitung) und Prof. Jekabs Leititis, links neben Weil Marco Brunotte und Elke Zach (KRH-Aufsichtsratsmitglied).
Die Chefärztin Dr. Kirsten Terhorst sprach das Thema Betreuungsplätze für Kinder an, das bei der Suche nach neuem Personal immer wichtiger werde. Es gebe flächendeckend viel zu wenige Möglichkeiten, den Nachwuchs während der Arbeitszeit unterzubringen. Das sei ein „Mega-Thema“, um das er sich kümmern werde, meinte Weil.
Nach der Gesprächsrunde folgte ein kurzer Rundgang durch das Krankenhaus, bei dem Stephan Weil mit Krankenschwestern über deren beruflichen Alltag sprach. Der SPD-Politiker hörte aufmerksam zu und bedankte sich für die neu gewonnenen Erkenntnisse.