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. Ein Herz für Brustkrebspatientinnen

Siebtklässler nähen 50 Herzkissen für Brustzentrum

Nähen lernen und dabei etwas Gutes tun: Neun Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a und 7b der Georg-Elser-Schule in Garbsen, die den Wahlpflichtkurs „Textiles Gestalten“ belegt haben, nähten rund 50 Herzkissen für Brustkrebspatientinnen. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Katharina Jucknischke überreichten sie die bunten Kissen jetzt in der Frauenklinik des KRH Klinikums Nordstadt. Dr. Alexander Moser, Leiter des Kooperativen Brustzentrums, Inka Marie Rack, Pflegeexpertin für Brusterkrankungen, sowie Silke Schwethelm und Almut Gehlhar von der Selbsthilfegruppe im KRH Klinikum Nordstadt bedankten sich herzlich bei den Jungen und Mädchen und machten deutlich, wie wichtig die Kissen für von Brustkrebs betroffene Frauen sind. „Die Kissen helfen nicht nur bei physischen Schmerzen, sondern sind auch ein Symbol der Hoffnung“, erklärte Silke Schwethelm.

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Die neun Schüler/-innen mit ihrer Lehrerin Katharina Jucknischke (siebte von rechts), Dr. Alexander Moser (oben links), Inka Marie Rack (vorn Mitte), Silke Schwethelm (oben zweite von links), Almut Gehlhar (oben vierte von links), Ulrike Siemer (oben dritte von links) und Nikolas Gerhoff (zweiter von rechts) vor dem Eingang der Frauenklinik.

Gut vorbereitet waren die Schülerinnen und Schüler zu dem Besuch in der Frauenklinik gekommen. Eine ganze Stunde lang stellten sie interessiert Fragen rund um das Thema Brustkrebs: „Wie entsteht eigentlich Brustkrebs?“, „Wie hoch sind die Überlebenschancen?“, „Welches sind die ersten Anzeichen?“ und „Wie groß kann ein Tumor werden?“, waren nur einige der Aspekte, die Inka Marie Rack, die Physiotherapieschüler Ulrike Siemer und Nikolas Gerhoff sowie Silke Schwethelm und Almut Gehlhar sachkundig und mit viel Einfühlungsvermögen beantworteten. Unbeantwortet bleiben musste die Frage nach der Entstehung von Brustkrebs. „Diese Frage stellt sich uns als Betroffene immer wieder, und es ist schwierig, mit der Ungewissheit zu leben, wie wir eine erneute Erkrankung verhindern können“, betonte Silke Schwethelm und stellte in den Vordergrund, wie wichtig die Selbsthilfegruppen in dieser Situation sind: „Zu wissen, dass man nicht allein dasteht, das ist wie ein Netz, das uns auffängt.“