Sie sind die ersten Absolventen des neuen Ausbildungsangebots zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) und sie haben nun nach drei Jahren ihre Prüfung bestanden: 15 junge Frauen und Männer bekamen am Mittwoch bei einer kleinen Feierstunde ihre Urkunden im KRH Ausbildungszentrum Laatzen überreicht, wo auch der theoretische Unterricht des OTA-Kurses stattfand. Die Leiterin des Ausbildungszentrums, Andrea Osterhus, freute sich, dass alle Absolventen eine Stelle in Krankenhäusern oder ambulanten OP-Zentren gefunden haben. Ein besonderer Dank galt Heike Klaproth, die den OTA-Kurs leitete.
. 15 OTA-Absolventen bekommen ihre Urkunden
Erster Ausbildungskurs zum Operationstechnischen Assistenten abgeschlossen

Bestanden: Die Absolventinnen und Absolventen des ersten OTA-Kurses mit Kursleiterin Heike Klaproth (erste Reihe links).
Für den ersten OTA-Ausbildungskurs im KRH gab es 150 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet. Diese Zahl belegte die große Nachfrage zur frühzeitigen Spezialisierung für den Einsatz in operativen Abteilungen, chirurgischen Ambulanzen, in Zentralsterilisationen und Endoskopien ist.
Bevor die Urkunden überreicht wurden, mussten die Teilnehmer als letzten Prüfungsteil noch drei mündliche Prüfungen überstehen. Jeweils 15 Minuten lauteten die Prüfungsthemen „Berufsfachkunde und Hygiene“, „Krankheitslehre und Anatomie“ sowie „Psychologie, Soziologie und Sozialmedizin“. Weitere schriftliche und praktische Prüfungen hatten die OTA-Auszubildenden bereits vorher hinter sich gebracht. Die praktische Ausbildung fand in den neun Akut-Krankenhäusern des KRH statt, wobei die Teilnehmer jeweils ein festes „Praxis-Krankenhaus“ hatten.
Der zweite OTA-Ausbildungskurs im KRH hat vor anderthalb Jahren begonnen.