Die KRH-Geschäftsführung nimmt die Entscheidung der Regionsversammlung konstruktiv auf: „Wir haben jetzt eine Grundlage für die Entwicklung der Krankenhausstandorte in Großburgwedel und Lehrte, die von einer großen Mehrheit der Politik getragen wird“, betont Geschäftsführer Dr. Matthias Bracht. Den Auftrag der Regionsversammlung zur Entwicklung eines Konzeptes unter den gesetzten Prämissen werde die Geschäftsführung konsequent und zielorientiert erfüllen. „Der breite politische Konsens ist auch im Blick auf die notwendige finanzielle Förderung von Investitionen ein wichtiges Signal", hebt Geschäftsführerin Barbara Schulte hervor. Um ein bestmögliches Ergebnis bei der Konzeptentwicklung zu erzielen, werden auch das Fachwissen und die Erfahrung der KRH-Beschäftigten in Großburgwedel und Lehrte in den weiteren Prozess einbezogen.
Ende 2014 hatte die Regionsversammlung der KRH-Geschäftsführung einen Prüfauftrag erteilt, Varianten für ein Zukunftskonzept für die Standorte Großburgwedel und Lehrte zu entwickeln. Im September 2015 wurden die Ergebnisse einer KRH-Expertengruppe im Aufsichtsrat vorgestellt. Die Experten hatten vier Varianten geprüft und gemeinsam mit der Geschäftsführung und der klinischen Führungsebene den Bau eines neuen gemeinsamen Krankenhauses als Ersatz für die bisherigen Kliniken an einem neuen, noch nicht definierten Standort empfohlen. Die Regionspolitik hat die vier Varianten intensiv beraten und dabei weitere Entscheidungskriterien berücksichtigt, die schließlich zu dem jetzt in der Regionsversammlung beschlossenen Antrag führten.