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. Aktionstag der Pflege in Laatzen

Praxisanleiterinnen und Auszubildende des KRH geben Einblick in die Gesundheits- und Krankenpflege

Einblick vom Aktionstag der Pflege im KRH Klinikum Laatzen

Praxisanleiterin Gundula Just zeigt Evelyn R. (links) und Viktoria H. (rechts) wie ein Pflegebett funktioniert und welche besondere Feature es hat.

Lust auf Gesundheits- und Krankenpflege machen, zeigen, was eine Pflegefachkraft Können muss und zu einer beruflichen Laufbahn als Pflegefachkraft motivieren – das alles hat sich der Aktionstag „Ausbildung in der Pflege“ anfang Juni diesen Jahres auf die Fahnen geschrieben.

Eine Station, die die 31 interessierten Schüler*innen aus der Region Hannover, an diesem Aktionstag besuchen war das KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen. Praxisanleiterinnen Gundula Just und Sandra Schimek sowie zwei Auszubildende der KRH Akademie nehmen die Schüler*innen in Empfang und leiten diese gleich praktisch mit an. An vier Lernpunkten, der Säuglingspflege mit Babypuppe, dem Pflegebett, der Vitalzeichenmessung und dem Laufen mit Unterarmstütze können sich die Schüler*innen ausprobieren und werden dabei profesionell angeleitet.

Evelyn R. und Viktoria H. sind zwei Schüler*innen einer neunten Klasse und freuen sich am Aktionstag teilzunehmen, denn der zukünftige Arbeitsplatz soll ein Krankenhaus werden. „Ich habe eine Ausbildung in der Pflege fest im Blick“, sagt Viktoria H, „mich interessiert vor allem die Kinderkrankenpflege.“ Evelyn R. überlegt zurzeit die Ausbildung als Pflegefachkraft zu absolvieren und Erfahrungen zu sammeln, um diese später für ein ein Medizinstudium zu nutzen. Menschen zu helfen, dass ist es, was sie an einem Arbeitsplatz im Krankenhaus interessiert.

Einblick vom Aktionstag der Pflege im KRH Klinikum Laatzen

Praxisanleiterinnen und Auszubildende des KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen begrüßen die Schüler*innen.

Die Stimmung ist sehr gut und die Schüler*innen probieren fleißig aus. Praxisanleiterin Gundula Just fasst beim Abschied noch einmal zusammen, warum eine Zukunft als Pflegefachkraft erstrebenswert ist. „Ich habe mich in meinen 47 Jahren in diesem Beruf nie gelangweilt, auch nicht während der Nachtschicht“, sagt Just. „Pflege ist eine Profession, denn spezielle Pflegetätigkeiten können nur gut ausgebildete Pflegekräfte. Es gibt viele Möglichkeiten seine Karriere in der Pflege zu gestalten, man muss aber in der Lage sein sich weiterzuentwickeln.“ Man merkt, dass sie für ihren Profession brennt. Anschließend stellen die Schüler*innen ihre Fragen. Wie viel Urlaub gibt es? 6 Wochen im Jahr. Wie viel verdiene ich während der Ausbildung? Von 1.140,69 Euro im ersten Jahr bis zu 1.303,38 Euro im dritten Jahr der Ausbildung. Praxisanleiterin Sandra Schimek zieht ein positives Fazit: „Es war spannend und es freut mich, dass wir die jungen Leute für den Pflegeberuf begeistern können. Beim nächsten Aktionstag werden wir gerne wieder dabei sein.“