
Die Doppelspitze des neuen Bereichs "Digitale Medizin" (von links): Hans Röbbecke und Dr. Christian Herrmann.
Das KRH Klinikum Region Hannover reagiert auf die dynamische Entwicklung digitaler Technologien im Gesundheitswesen und hat zum 1. Januar 2026 den neuen Geschäftsbereich „Digitale Medizin“ (DGM) geschaffen. Damit werden die bisher getrennten Bereiche Informationstechnologie und Medizintechnik unter einem Dach vereint. Ziel ist es, digitale Innovationen schneller und effizienter in die Patientenversorgung und die administrativen Prozesse zu integrieren.
Die Zusammenführung folgt einem klaren Trend: Moderne Diagnostik, Prozessunterstützung und Datenverwertung sind ohne digitale Lösungen nicht mehr denkbar. Krankenhäuser stehen vor der Herausforderung, diese Technologien nicht nur bereitzustellen, sondern auch nachhaltig in die Versorgung einzubinden. Mit dem neuen Geschäftsbereich setzt das KRH ein starkes Zeichen für Zukunftsfähigkeit und Serviceorientierung.
„Digitale Medizin ist kein Selbstzweck, sondern ein entscheidender Hebel für bessere Versorgung und effizientere Abläufe“, erklärt Dr. Matthias Bracht, Geschäftsführer Medizin des KRH. „Wir wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen, um Prozesse zu verschlanken und die Arbeit für alle Beteiligten zu erleichtern.“
Der neue Bereich wird von einer Doppelspitze geführt: Dr. Christian Herrmann verantwortet die Abteilungen „Projekte & Innovationen“, „Applikationen & Beratung“ sowie „Infrastruktur & Betrieb“. Hans Röbbecke übernimmt „Service & Support“ sowie die externe Dienstleistungsstruktur für medizintechnische Infrastruktur. Gemeinsam wollen sie Innovationen schneller in die Praxis bringen und den begonnenen Transformationsprozess aktiv gestalten.
Mit über 100 Expertinnen und Experten in IT und Medizintechnik verfügt das KRH über eine moderne technische Basis und hohe Fachkompetenz. „Die neue Struktur soll helfen, diese Ressourcen optimal zu nutzen und gleichzeitig Konzepte gegen den Fachkräftemangel zu entwickeln“, fasst Hans Röbbecke zusammen. Und Dr. Christian Herrmann ergänzt: „Die Veränderung hört nie auf. Wir haben eine solide Grundlage geschaffen, um digitale Lösungen noch wirksamer für Anwender und Patienten zu etablieren.“