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Klimaschutzprojekt: Einbau und Betrieb eines Blockheizkraftwerkes

Label EU-Fond

Im Zuge des Ausbaus umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplung im KRH Klinikum Region Hannover wurde im KRH Klinikum Nordstadt ein zweites gasbetriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einer elektrischen Leistung von 240 kW in Betrieb genommen. Weiter wurden zur besseren Ausnutzung der BHKW-Wärme die beiden derzeit getrennten Nahwärmenetze am Standort Nordstadt verbunden.

In einem Blockheizkraftwerk werden – wie in einem großen Heizkraftwerk – sowohl elektrische Energie als auch Wärme produziert. Dieses Prinzip nennt sich Kraft-Wärme-Kopplung. In Gegensatz hierzu wird in einem herkömmlichen Kraftwerk elektrische Energie über einen Generator, der von einem Motor angetrieben wird, produziert. Die Abwärme, die dabei entsteht, wird über Kühltürme abgeleitet. Ein Blockheizkraftwerk ist dagegen deutlich effizienter. Es produziert elektrische Energie und koppelt die Abwärme aus, die dann zum Heizen unserer Gebäude bzw. zur Warmwasserbereitung genutzt wird. In einem Blockheizkraftwerk sind die Komponenten in einem Modul (Block) zusammengefasst.

Schaubild eines Blockheizkraftwerkes

Durch das nun installierte BHKW werden CO2-Einsparungen von rund 370 Tonnen Kohlendioxid im Jahr eingespart.
Dies entspricht dem Stromverbrauch von rund 200 Einfamilienhäusern.

Dieses Projekt wurde gefördert durch den Europäischen Fonds für Entwicklung.

KRH Klinikum Region Hannover

Bau und Technik

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