Zu 1.: Die Beleuchtung innerhalb der Zentralküche besteht derzeit aus T5-Leuchtstoffröhren, die mit elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) betrieben werden. Geplant ist der flächendeckende Austausch der Leuchtstoffröhren gegen LED-Technik. So reduziert der Ersatz einer 35W-Leuchtstoffröhre durch ein 20W-LED-Leuchtmittel die elektrische Leistungsaufnahme um 15W. Dies bedeutet bei einer Jahresbrenndauer von 4.000 h eine Einsparung elektrischer Energie von 60 kWh, bzw. 37,32 kgCO2/a.
Zu 2.: Aktuell werden in der Zentralküche acht Kombidämpfer betrieben. Die vorhandenen Geräte sind verschiedenster Baujahre und Fabrikate. Alle Kombidämpfer sind derzeit strombetrieben. Um hier den Energieverbrauch zu senken, sollen 3 der Bestandskombidämpfer durch zwei neue Kombidämpfer mit einer Gesamtkapazität von 80GN ersetzt werden. Diese arbeiten effizienter: Der mittlere Energieverbrauch beträgt lediglich 9,8 kWh pro Stunde. Auch soll in diesem Zuge erdgasbetrieben Kombidämpfer eingesetzt werden, was zu einer zusätzlichen CO2 Einsparung führt. Diese Maßnahme wird nicht durch den Europäischen Fonds für Entwicklung gefördert.
Zu 3.: Die elektrische Tagesspitzenleistung der Zentralküche beträgt rund 400 kWel. Um den Fremdstrombezug zu reduzieren, soll im Zuge dieses Förderprojektes eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 200 kWPeak installiert werden. Da die Zentralküche an 365 Tagen im Jahr in Betrieb ist, kann der erzeugte Strom immer voll genutzt werden. Der Tageslastgang der Zentralküche ist hierbei in Deckung zur Sonneneinstrahlung bzw. zum Solarstromertrag.