Darmkrebs! Und was nun? Von der Diagnose bis zur Therapie
Vortrag von Dr. Stephan Kaaden, Chefarzt der Klinik für Viszeralmedizin am KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge
Jährlich erkranken rund 55.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs. Bei Männern ist es hierzulande die dritthäufigste Krebserkrankung, bei Frauen sogar die zweithäufigste. Besonders Menschen über 50 sind gefährdet. Aber: Darmkrebs kann vorgebeugt werden. Und bei frühzeitiger Diagnose und Behandlung ist die Tumorerkrankung in vielen Fällen heilbar.
„Die Aneignung gesunder Lebensgewohnheiten ist das beste Mittel, um Darmkrebs vorzubeugen. Viel Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und möglichst wenig Konsum von Nikotin und Alkohol können dabei schon wichtige Schritte sein“, so Dr. Stephan Kaaden, Chefarzt der Klinik für Viszeralmedizin im KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge.
Menschen über 50 sind besonders anfällig für die Tumorerkrankung. Deswegen übernehmen gesetzliche Krankenkassen ab dem 50. Lebensjahr zwei vollständige Koloskopien im Abstand von zehn Jahren.
„Die beiden vollständigen Koloskopien sollten unbedingt wahrgenommen werden“, sagt Dr. Kaaden. „Bei einer frühzeitigen Diagnose ist Darmkrebs in den allermeisten Fällen heilbar. Und bei einer vollständigen Koloskopie wird die Erkrankung zu 95 Prozent erkannt.“
Außerdem sollte eine Darmkrebsspiegelung durchgeführt werden, wenn beispielsweise folgende Symptome von Darmkrebs festgestellt werden: Ständige Verstopfung, Blut im Stuhl, krampfartige Bauchschmerzen oder signifikanter Gewichtsverlust und Schwäche.
Wie man sein Darmkrebsrisiko minimiert und was man im Falle einer Diagnose tun sollte, erläutert Dr. Stephan Kaaden im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe „Neustädter Mittwoch“ am 13. Mai zwischen 17 und 18 Uhr im KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Fragen an den Experten zu stellen und im direkten Gespräch zu klären. Der Eintritt ist frei, kommen Sie vorbei.