Willkommen auf der Welt – was Ihr Kind jetzt braucht
Vortrag von Dr. Laura Lübking und Dr. Johannes Hoenecke, Oberärzte der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatolog*innen
Die erste Zeit mit einem Neugeborenen ist für Eltern eine besondere, manchmal aber auch verunsichernde Phase. Vieles ist neu und fühlt sich ungewohnt oder sogar beängstigend an. Fragen wie „Schläft mein Baby genug?“, „Warum schreit mein Kind so viel?“ oder „Woran erkenne ich, ob etwas nicht stimmt?“, beschäftigen nahezu alle frisch gebackenen Eltern.
Der Informationsabend gibt einen verständlichen Überblick darüber, was ein Baby in den ersten Lebenswochen braucht und welche Verhaltensweisen bei Neugeborenen und jungen Säuglingen ganz normal sind. Der Fokus der Veranstaltung liegt darauf, typische Unsicherheiten einzuordnen und zwischen normalen Entwicklungsphasen und echten Warnzeichen zu unterscheiden.
„Neugeborene haben noch keinen Schlaf-Wach-Rhythmus, sie schlafen unregelmäßig und in kurzen Abschnitten über den Tag verteilt. Häufiges Aufwachen ist dabei normal“, erzählt Dr. Laura Lübking, Neonatologin und Oberärztin der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin am KRH Klinikum Neustadt. „Auch das Einschlafen gelingt Babys oft nur mit Unterstützung durch Nähe, Körperkontakt oder Bewegung.“
„Schreien gehört ebenfalls zur normalen Entwicklung. Babys schreien, um Bedürfnisse auszudrücken, sich zu regulieren oder Spannungen abzubauen. Gerade in den ersten Wochen kann es insbesondere in den Abendstunden zu längeren Unruhephasen kommen“, so Katharina Kannenberg, Oberärztin der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin am KRH Klinikum Neustadt.
Weitere Tipps für einen selbstbewussten und entspannten Start in das neue Familienleben von den Expertinnen Dr. Lübking und Kannenberg gibt es bei ihrem Vortrag am Mittwoch, 11. März, von 17 bis 18 Uhr im KRH Klinikum Neustadt. Dort informieren die beiden Ärztinnen im Rahmen der Patientenveranstaltungsreihe „Neustädter Mittwoch“ über das, was werdende Eltern über die Zeit nach der Geburt wissen müssen. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen direkt an die Ärztinnen vor Ort zu stellen.