Inhalte
Regelmäßige Positionswechsel sind wichtig, um einem Dekubitus wirksam vorzubeugen. Wie oft sollten Menschen mit Dekubitusrisiko bewegt werden? Welche Positionierungen eignen sich?
Gefährdete Hautbezirke (Prädilektionsstellen) müssen von Druck entlastet werden. Das ist der zentrale Ansatz der Dekubitusprophylaxe: Sind Patienten und Bewohner gefährdet, müssen sie unverzüglich nach der Risikoerkennung eine Druckentlastung erhalten, zum Beispiel über Bewegung, Positionswechsel und Lagerung. Reichen diese Maßnahme nicht aus, sind ergänzend druckverteilende oder druckentlastende Hilfsmittel einzusetzen. Doch woran erkennt man die passenden Hilfsmittel?
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dann ZAB Hannover als anerkannten Anbieter nach ICW/TÜV durchgeführt und befindet sich bei der ICW/TÜV-Zertifizierungsstelle in Beantragung für 8 Rezertifizierungs-Punkte.
■ Ursachen, Risikofaktoren und Entstehungsmechanismen von Dekubitus
■ Grundsätze zur Risikoeinschätzung, Risikoerfassung
■ Pathophysiologie
■ Hilfsmittel zur Druckverteilung, -entlastung und Reduktion von Scherkräften
■ Kriterien zur richtigen Hilfsmittelauswahl
■ Möglichkeiten der Druckverteilung bei Anwendung externer Hilfsmitteln
■ Interaktive Übungen
■ Fallbeispiele und Erfahrungsaustausch
Zielgruppe
Mitarbeitende mit Weiterbildung zum Wundexperten/ ICW
Preis für nicht KRH-Beschäftigte
160 €
Dozentin
Cornelia Bader, ZAB Hannover