Zwei Wochen lang hat eine algerische Delegation im Rahmen einer Fachstudienreise der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) verschiedene Unternehmen in Deutschland besucht, um einen Einblick in die Technologie und den Einsatz von erneuerbaren Energien und Umweltschutzmaßnahmen zu gewinnen. Zu den besuchten Zielen gehörte auch die KRH Psychiatrie Langenhagen, die sich seit mehreren Jahren intensiv mit dem Thema Umweltschutz im Krankenhaus auseinandersetzt, seit 2003 am Projekt Ökoprofit Hannover teilnimmt und 2006 erstmals nach der europäischen Umweltverordnung EMAS validiert wurde.
. Algerische Delegation besucht KRH Psychiatrie Langenhagen
Umweltschutz im Krankenhaus ist Thema einer zweiwöchigen Fachstudienreise

Detlev Krüger-Nedde erläutert der algerischen Delegation die Mülltrennung und -entsorgung.
„Umweltschutz kann am Krankenhaus nicht vorbeigehen. Uns war von Anfang an wichtig zu steuern und uns nicht steuern zu lassen. Dabei werden die Ideen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einbezogen“, betonte Birgit Krukemeier, Pflegedirektorin der KRH Psychiatrie und Geriatrie Langenhagen in ihrer Begrüßung. Anschließend informierten Swetlana Böhm und Detlev Krüger-Nedde, Umweltschutzbeauftragte im KRH, über das Abfallmanagement im Klinikum Region Hannover. Eva-Maria Meyer referierte das Thema „Umgang mit diagnostischen Proben“.
Nach der ausführlichen theoretischen Einführung in die Thematik „Umweltschutz im Krankenhaus“ besuchte die Delegation den Entsorgungsplatz am KRH Klinikum Oststadt-Heidehaus. Dort erläuterte Detlev Krüger-Nedde den mit Interesse lauschenden algerischen Gästen die spezifischen Anforderungen an die Mülltrennung und -entsorgung in Deutschland.