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. KRH kooperiert mit Stadt Hannover

Hilfe für Beschäftigte bei psychischen Problemen

Seit Anfang März gibt es eine neue Kooperation zwischen der Stadt Hannover und dem KRH Klinikum Region Hannover: Städtische Beschäftigte, die Unterstützung bei der Bewältigung psychischer oder psychosomatischer Störungen benötigen, bekommen professionelle Ansprechpartner für eine geeignete Diagnostik und Therapie im Klinikum.

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Kooperation vereinbart: Prof. Dr. Marc Ziegenbein, Karin Gödecke (Gesamtpersonalrat Stadt Hannover), Barbara Schulte, Harald Härke (Personaldezernent Stadt Hannover). (v.l.)

Den Vertrag zu der Kooperation haben der städtische Personal- und Organisationsdezernent Harald Härke sowie KRH-Geschäftsführerin Barbara Schulte und Prof. Dr. Marc Ziegenbein, Ärztlicher Direktor der KRH Psychiatrie, unterzeichnet. Die Kooperation der Landeshauptstadt mit der Institutsambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie des KRH läuft mindestens zwei Jahre.

„Die Landeshauptstadt als Arbeitgeberin möchte ihre Beschäftigten ausdrücklich darin unterstützen, ihre Gesundheit zu erhalten, zu fördern und wiederherzustellen“, begründet Harald Härke den Schritt zu dieser Vereinbarung: „Psychische Belastungen und Erkrankungen haben vielfältige Ursachen und lassen sich nicht allein durch betriebliche Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes lösen.“

Auch seitens des Klinikums ist das Interesse an dieser Zusammenarbeit groß. „Wir möchten mit diesem Angebot einen Beitrag zur besseren Versorgung von Menschen mit seelischen Problemen in der Region und in der Landeshauptstadt leisten“, sagt Prof. Marc Ziegenbein. Für das Unternehmen ist die Vereinbarung mit der LHH möglicherweise nur ein Anfang. „Wir verstehen das Projekt als Auftakt und sind offen für weitere Kooperationen mit Unternehmen und Betrieben“, unterstreicht die KRH-Geschäftsführerin Barbara Schulte.

Nach Berichten der Krankenkassen ist der Anteil der psychischen Erkrankungen bei den Gründen für Arbeitsunfähigkeit in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Hinzu kommt, dass psychische Erkrankungen im Durchschnitt sehr lange Fehlzeiten verursachen. „Dem wollen wir entgegenwirken“, betont Harald Härke. „Für eine erfolgreiche Behandlung ist es besonders wichtig, frühzeitig und niedrigschwellig Diagnostik zu ermöglichen und notwendige Hilfs- und Therapieangebote aufzuzeigen und anzubieten. Deshalb freue ich mich sehr über die Unterstützung des KRH.“