KRH: Hey Tai, magst du dich bitte einmal vorstellen?
Tai: Hey. Ich heiße Taissir Niehus, aber alle nennen mich Tai. Ich arbeite als QS-Sepsis-Koordinatorin (Anm. der Redaktion: Hier gibt es Informationen, Was eine QS-Sepsis-Koordinatorin macht). Ich bin gelernte Medizinische Fachangestellte (MFA) und habe Psychologie studiert, nach dem Studium befanden wir uns mitten in der Pandemie, also habe ich nicht lange gezögert, um zunächst wieder auf Station als MFA zu arbeiten und da zu unterstützen, wo es gerade gebraucht wurde. Zum Glück, denn so konnte ich mich im KRH weiterentwickeln. Achso, ich bin übrigens 34 Jahre alt und gehe gerne zu den Hannover 96 Heimspielen.
KRH: Also hast du dich im KRH die Karriereleite hochgearbeitet?
Tai: Genau. Hier zu arbeiten ist absolut sinnstiftend, macht Spaß, und man kann Karriere machen. Ich fühle mich gefördert und gewertschätzt. Auch wenn das KRH sehr groß ist, hatte ich in meinem direkten Arbeitsumfeld stets das Gefühl, gesehen und gebraucht zu werden. Ich muss auch sagen, dass ich bereits in Gehrden, in Neustadt, im Nordstadt und im Siloah gearbeitet habe. Das KRH ist absolut vielfältig. Durch alle Berufsgruppen hindurch lässt sich die Vielfalt spüren.
KRH: Nice. Da du gerade bei dem Thema bist, was bedeutet den Vielfalt allgemein für dich?
Tai: Vielfalt bedeutet für mich, von Unterschieden zu profitieren. Andere Perspektiven kennen zu lernen und neue Wege gehen zu dürfen. Insgesamt würde ich mir wünschen, dass Vielfalt kein anlassbezogenes Thema ist. Sondern dass es einfach selbstsverständlich gelebt, gefördert und mitgedacht wird. Hier sind wir aber auf einem guten Weg.
KRH: Wie meinst du das genau?
Tai: Mir ist es wichtig, dass dieses Thema nicht so mit Samthandschuhen angefasst wird. Wir alle sind Vielfalt und wenn man sich nicht sicher ist, dann sollte man ohne Firlefanz fragen dürfen und auch antworten können, ohne sich angegriffen zu fühlen – einfach mehr Normalität bei dem Ganzen.
KRH: Danke dir.
Tai: Gern. Meldet euch einfach wieder bei mir.