
Welche Essensreste in die Tonne kommen, wird von der K. I. direkt registriert und ausgewertet. Küchenleitung Michael Helms macht es vor.
Die KRH Zentralküche bereitet jeden Tag Essen für alle KRH Standorte und neun Schulen in der Region Hannover zu. Dabei wird nur das Essen geliefert, welches bestellt wurde. Dennoch kommen viele Lebensmittel unverbraucht in die Zentralküche zurück. Um diesen Food Waste zu reduzieren, setzt Küchenleitung Michael Helms nun auf K. I. Unterstützung.
„Die K. I. erkennt mithilfe einer Kamera und einer Waage, welche Lebensmittel weggeschmissen werden müssen“, erklärt Helms. „Diese Ergebnisse können wir als Team der Zentralküche auswerten und die Speisepläne entsprechend anpassen. Kommt, zum Beispiel, überdurchschnittlich viel Brokkoli wieder zurück, dann werden wir ein anderes Gemüse ausprobieren.“
Die K. I. der Firma Kitro ist seit Anfang Juni 2026 in der KRH Zentralküche im Einsatz. „Wir erfassen zurzeit noch Daten und sind noch in der Testphase“, erklärt Küchenleiter Helms. „In ein paar Wochen wird uns die K. I. genau aufschlüsseln können, wie viele Lebensmittel in die Tonne wandern. Dann werden wir unsere ersten Maßnahmen treffen können.“ In einem Dashboard können die Daten dann bequem nach verschiedenen Filtermöglichkeiten, wie Essensart oder Monat, ausgewertet werden.
„Uns geht es nicht nur um die Kostenersparnis. Wir wollen unseren ökologischen Fußabdruck gering halten und lassen uns dabei gerne digital unterstützen. Mir ist es wichtig, dass wir auswertbare Daten erheben können und uns nicht nur auf unser Bauchgefühl verlassen“, so Chef Helms.
Die KRH Zentralküche hat insgesamt rund 15.000 Euro in die Technik investiert. Sollten die Maßnahmen erfolgreich aus der Pilotphase kommen, könnte die K. I. auch in den Bistro CURAS der KRH Standorte zum Einsatz kommen.