
Im neuen Herzkatheterlabor arbeiten Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte Hand in Hand für die bestmögliche Versorgung von Herzpatientinnen und Herzpatienten.
Für Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Region Hannover gibt es ab sofort ein deutlich erweitertes Versorgungsangebot: Das KRH Klinikum Großburgwedel hat sein neues Herzkatheterlabor in Betrieb genommen. Gleichzeitig ist die neue Herzinfarktversorgung werktags von 8 bis 15 Uhr offiziell gestartet. Nach einer Planungs- und Bauzeit von knapp zwei Jahren schließt das KRH damit eine wichtige Versorgungslücke im Nordosten der Region Hannover. Ab Januar 2027 soll die Versorgung auf einen 24-Stunden-Betrieb an sieben Tagen pro Woche ausgeweitet werden.
Das HKL ermöglicht eine hoch qualifizierte Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen direkt vor Ort. Besonders bei akuten Herzinfarkten verkürzt sich die Zeit bis zur lebensrettenden Intervention deutlich.
Patientinnen und Patienten können auch per Einweisung durch ihren Hausarzt oder Kardiologen einen Termin bekommen. Dies geschieht beispielsweise nach auffälligen Belastungstests, Herzultraschallbefunden oder anhaltenden Beschwerden. Auch wenn Brustschmerzen auftreten, verengte Herzkranzgefäße vermutet werden oder Herzklappen- bzw. Herzrhythmusstörungen abgeklärt werden müssen, ist das HKL die richtige Anlaufstelle.
„Dem Start der neuen werktäglichen Herzinfarktversorgung gingen intensive Wochen mit Trainings, Prozessabsprachen, Teambuilding und zahlreichen Testläufen voraus. Das interdisziplinäre Team ist bestens vorbereitet“, sagt Dr. Thomas Gerding, Chefarzt der Klinik für Kardiologie im Zentrum für Innere Medizin.

