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/ KRH Klinikum Großburgwedel . Modulare Bauweise machts möglich: Neue Geriatrie am KRH Klinikum Großburgwedel eröffnet

Hochwertiges, modernes Klinikgebäude ist speziell auf die Bedürfnisse älterer Patient*innen zugeschnitten

Am Empfang: Chefarzt Detlef Frick informiert sich.

Neue Wirkungsstätte: Chefarzt Detlef Frick am neuen Empfang im Gespräch mit Stationsleiterin Silke Carl.

Nach einer kurzen Bauzeit von nur acht Monaten hat die Klinik für Geriatrie ihre neuen Räumlichkeiten am KRH Klinikum Großburgwedel bezogen. Mit dem modernen, hellen und lichtdurchfluteten Erweiterungsbau ist ein Umfeld entstanden, das speziell auf die Bedürfnisse älterer Patientinnen und Patienten zugeschnitten ist. Viel Tageslicht und eine freundliche Gestaltung schaffen eine angenehme Atmosphäre und unterstützen Orientierung, Wohlbefinden und Genesung. Zugleich erfüllt der Neubau die besonderen Anforderungen an eine moderne geriatrische Versorgung.

„Unsere neue Heimat in diesem großen Krankenhaus ist für unsere Patienten gleichbedeutend mit einer noch besseren Versorgung. Ob Endoskopie, Überwachungsstation, Unfallchirurgie/Alterstraumatologie, Urologie oder Kardiologie: Hier gibt es jede Form der Akutversorgung“, sagt Detlef Frick, Chefarzt der Geriatrie.

Mit dem modularen Erweiterungsbau sind optimale Voraussetzungen für die Behandlung älterer Menschen entstanden. Im Mittelpunkt der geriatrischen Versorgung steht das Ziel, nach akuten Erkrankungen, Operationen oder Stürzen Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität bestmöglich wiederherzustellen. Dabei berücksichtigt die räumliche Gestaltung auch die besonderen Bedürfnisse geriatrischer Patientinnen und Patienten: Übersichtliche Strukturen, kurze Wege, Barrierefreiheit und eine helle, freundliche Umgebung unterstützen die Behandlung und den therapeutischen Alltag.

Der Neubau mit 38 Betten für geriatrische Patientinnen und Patienten auf einer Fläche von etwa 1000 Quadratmetern ist direkt an das Bestandsgebäude angebunden. Damit entsteht nicht nur zusätzliche moderne Fläche für die stationäre Versorgung. Die unmittelbare bauliche Verbindung ermöglicht auch kurze Wege zu Diagnostik, Therapie und den weiteren Fachkliniken und schafft beste Voraussetzungen für eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Gerade ältere Patientinnen und Patienten mit mehreren gleichzeitig bestehenden Erkrankungen profitieren von dieser engen Verzahnung der Fachdisziplinen.

Möglich wurde die außergewöhnlich kurze Bauzeit durch die modulare Bauweise. Die zwölf jeweils vier Meter breiten und 18 Meter langen Raummodule wurden zu großen Teilen industriell vorgefertigt und anschließend vor Ort zum neuen Gebäude zusammengefügt. Weil wesentliche Arbeiten parallel zur Vorbereitung der Baustelle erfolgen können, lassen sich Klinikgebäude auf diese Weise deutlich schneller realisieren als bei einer ausschließlich konventionellen Bauweise. Gleichzeitig werden Bauzeiten und damit verbundene Beeinträchtigungen des laufenden Krankenhausbetriebs reduziert. Die Module erfüllen dabei die hohen baulichen, technischen, hygienischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen eines modernen Klinikgebäudes.

Für den Erweiterungsbau wurden rund sechs Millionen Euro investiert. Die Finanzierung wurde dabei durch Fördermittel der Region Hannover unterstützt und unterstreicht das gemeinsame Bekenntnis zu einer leistungsfähigen und wohnortnahen medizinischen Versorgung im Nordosten der Region.

„Wir zeigen mit diesem Projekt, dass Modulbau im Krankenhaus heute weit mehr bedeutet als eine kurzfristige Übergangslösung. In nur acht Monaten ist ein hochwertiges, modernes Klinikgebäude entstanden, das medizinische Qualität, eine angenehme Atmosphäre für die Patientinnen und Patienten und wirtschaftliches Bauen miteinander verbindet“, erläutert Barbara Schulte, KRH Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur. „Bis zur Errichtung des kompletten Neubaus für das KRH Klinikum Großburgwedel ist diese Bauweise für uns die effizienteste Möglichkeit, schon heute moderne Versorgungsstrukturen zu schaffen und wesentliche Schritte der Medizinstrategie 2030 umzusetzen. Damit investieren wir ganz konkret in eine zukunftsfähige medizinische Versorgung der Menschen in der Region.“

Der neue Geriatrie-Standort stärkt zugleich die medizinische Ausrichtung des KRH Klinikum Großburgwedel insgesamt. Gemeinsam mit der Klinik für Kardiologie und der Klinik für Gastroenterologie bildet die Klinik für Geriatrie das neu entstandene Zentrum für Innere Medizin am Standort. Die Bündelung der internistischen Kompetenzen schafft insbesondere für ältere und mehrfach erkrankte Patientinnen und Patienten wichtige Vorteile: Fachärztliche Expertise kann unmittelbar zusammengeführt und Diagnostik und Behandlung können eng aufeinander abgestimmt werden.

Das zahlt auf die Ziele der KRH Medizinstrategie 2030 ein – und auf die Voraussetzungen des Krankenhaus-Versorgungsverbesserungsgesetzes, das als Teil der Krankenhausreform ab dem 1. Januar 2027 wirksam wird.