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/ KRH Klinikum Nordstadt . Neue Strukturen für Innere Medizin am KRH Klinikum Nordstadt

Dr. Bertolt Linder übernimmt Klinikleitung

Die Krankenhauslandschaft in Deutschland befindet sich aufgrund dynamischer Veränderungen der Rahmenbedingungen in einem stetigen Umbruch - auch das KRH Klinikum Nordstadt. Zum 1. Januar wird jetzt die Innere Medizin neu justiert. Dr. Bertolt Linder übernimmt bereits ab Mitte November die chefärztliche Leitung der neu formierten Klinik für Innere Medizin. Damit wird nun ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Zusammenführung der Standorte in der Mitte gegangen. „Ich freue mich sehr über die Verpflichtung eines so erfahrenen Internisten“, resümiert Dr. Matthias Bracht, KRH Geschäftsführer Medizin. „Mit seinem breiten Spektrum ist er genau der richtige, unsere Standorte in der Mitte auf dem Weg zum integrierten Maximalversorger voranzubringen. So können wir die dringend vor Ort benötigte Fachexpertise in der Inneren Medizin am Nordstadt anbieten und gleichzeitig die Brücke zu unseren hochspezialisierten internistischen Kliniken am Standort Siloah in der Mitte stärken. Mein Dank geht hier besonders an Prof. Franke, Prof. Grünhage und Dr. Stolz, die in den zurückliegenden Jahren hier wertvolle Arbeit geleistet haben.“ Franke und Grünhage hatten die Aufgabe neben ihrer chefärztlichen Tätigkeit am KRH Klinikum Siloah übernommen. Stolz leitet weiter die Klinik  für Altersmedizin und Frührehabilitation am KRH Klinikum Nordstaat und hat erst jüngst die Leitung der Altersmedizin am KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge übernommen.

„Mit Dr. Linder gewinnen wir einen versierten Mediziner und eine herausragende Führungspersönlichkeit. Mit seiner ausgewiesenen medizinischen Expertise sowie seiner langjährigen Erfahrung ist er eine große Bereicherung für uns. Von seiner fachlichen und strategischen Kompetenz werden sowohl die Patientinnen und Patienten als auch die Mitarbeitenden profitieren“, sagt Prof. Dr. Jan R. Ortlepp, Ärztlicher Direktor des KRH Klinikum Mitte.

Dr. Bertolt Linder ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie mit Zusatzbezeichnung für spezielle internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin. Sein Weg führte ihn nach dem Medizinstudium an der Universitätsklinik Freiburg im Breisgau über Stationen als Assistenzarzt zum Herzzentrum in Dresden. „Die Leidenschaft für Gastroenterologie war meine erste, bis ich durch eine Verwechslung der Tür in einem Vorstellungsgespräch bei einem Kardiologen landete. Daraufhin bin ich auch dieser meiner zweiten Leidenschaft nachgegangen. Ich habe mir stets deutschlandweit die Experten gesucht, bei denen ich mich weiterbilden und mir verschiedene Versorgungsansätze ansehen konnte. Hervorzuheben ist hier sicherlich meine Zeit beim Evangelischen Krankenhaus Köln Kalk bei Chefarzt Prof. Dr. Wolfgang Kruis“, erinnert sich der 61-Jährige.

Dr. Linder hat eine breite internistische Grundausbildung inklusive entsprechender Funktionsdiagnostik. Zuletzt war er, von 2007 an, Ärztlicher Direktor und Chefarzt für Innere Medizin der Gesundheit Nordhessen AG am Krankenhaus-Standort Bad Arolsen. Die Weitergabe von Wissen und die Begleitung des medizinischen Nachwuchses als Ausbilder in der Echokardiografie für die Ärztekammer Nordrhein in Köln sowie überregional auf Norderney sind seit vielen Jahren fester Bestandteil seines beruflichen Wirkens. Zudem ist er langjähriges Mitglied der Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Regelmäßige Referenten- und Vortragstätigkeit im Rahmen wissenschaftlicher Veranstaltungen runden sein Profil ab.

„Für mich ist der Schritt zum KRH auch zum jetzigen Zeitpunkt folgerichtig. Die Stelle vereint meine Schwerpunkte miteinander und ich freue mich darauf, meine Erfahrung und Expertise einzubringen und die medizinische Weiterentwicklung des Standortes Nordstadt auf dem Weg zum Maximalversorger Mitte aktiv mitzugestalten.“ Der erfahrene Internist ist verheiratet und hat zwei Kinder. Tochter und Sohn haben sich ebenfalls für einen medizinischen Beruf entschieden: „Meine Tochter ist Psychologin und mein Sohn studiert gerade Medizin.“ Ausgleich findet er beim Wandern, Musikhören und Tennisspielen. „Zuletzt habe ich mit meinem Team den Aufstieg in die höchste hessische Liga geschafft. Dass ich auch nach dem Umzug wieder einen guten Tennisverein finden werde, daran habe ich keinen Zweifel“, erzählt Dr. Linder lächelnd.