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24.03.2026 . Neue Wärmedämmung und Photovoltaikanlage: Energetische Sanierung am KRH Klinikum Neustadt beginnt

Förderbescheidübergabe durch das Land Niedersachsen

Bescheidübergabe vor dem Bettenhaus des KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge (von links): Dominic Herbst (Bürgermeister von Neustadt am Rübenberge), Ute Lamla (stellvertretende Regionspräsidentin), Christian Meyer (Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz), Barbara Schulte (KRH Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur), Djenabou Diallo Hartmann (Landtagsabgeordnete), Sinja Münzberg (Aufsichtsratsmitglied KRH und Mitglied der Regionsversammlung), Markus Wolf (Geschäftsführender und Kaufmännischer Direktor des KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge) und Frank Dödtmann (Energiemanagementbeauftragter des KRH).

Bescheidübergabe vor dem Bettenhaus des KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge (von links): Dominic Herbst (Bürgermeister von Neustadt am Rübenberge), Ute Lamla (stellvertretende Regionspräsidentin), Christian Meyer (Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz), Barbara Schulte (KRH Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur), Djenabou Diallo Hartmann (Landtagsabgeordnete), Sinja Münzberg (Aufsichtsratsmitglied KRH und Mitglied der Regionsversammlung), Markus Wolf (Geschäftsführender und Kaufmännischer Direktor des KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge) und Frank Dödtmann (Energiemanagementbeauftragter des KRH).

Das KRH Klinikum Region Hannover hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen des Unternehmens um 65 Prozent gegenüber dem Jahr 2012 gesenkt werden. Konkrete Schritte, mit welchen Maßnahmen dieses Ziel erreicht werden kann, sind in der sogenannten Dekarbonisierungsstrategie festgehalten, die die Energie- und Umweltexperten des Unternehmens entwickelt haben.      

Im Rahmen dieser Strategie soll bis Mitte 2027 das Bettenhaus, und damit der größte Gebäudeteil des KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge, saniert werden. Geplant ist eine neue Wärmedämmung, neue Fenster, eine Photovoltaikanlage und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Sanierungsarbeiten belaufen sich auf rund 3,3 Millionen Euro und werden zu 60 Prozent vom Land Niedersachsen übernommen. Niedersachsens Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Christian Meyer (Bündnis 90/Die Grünen) und Ute Lamla, stellvertretende Regionspräsidentin, waren heute am KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge anlässlich der Übergabe des Förderbescheides des Landes an die Geschäftsführung des KRH zu Besuch.

„Mit den Sanierungsarbeiten hier in Neustadt auf Basis unserer Dekarbonisierungsstrategie gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Klimaneutralität und Effizienz für unsere Patientinnen und Patienten“, sagt Barbara Schulte, KRH Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur. „Das Klinikum Region Hannover ist hier, gemessen an seiner geografischen Lage und der Vielfalt der Standorte, ein Vorreiter unter den kommunalen Krankenhäusern Deutschlands. Ich danke dem Land Niedersachsen für die Unterstützung, durch die unser Beitrag zu mehr Klimaschutz überhaupt erst möglich geworden ist.“ 

Startschuss für energetische Sanierung

Christian Meyer, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz, freut sich über den sichtbaren Impuls für die nun anstehenden Maßnahmen: „Ein tolles und richtungsweisendes Projekt: Mit der Kombination aus moderner Wärmedämmung, erneuerbarer Energie und effizienter Gebäudetechnik zeigt das KRH Klinikum in Neustadt eindrucksvoll, wie Klimaschutz im Alltag großer Einrichtungen konkret umgesetzt werden kann. Mit der heutigen Bescheidübergabe gibt es jetzt Planungssicherheit und das Klinikum kann mit den Arbeiten beginnen. Die Verantwortlichen haben sich viel vorgenommen – und das ist auch gut so! Denn jede einzelne Maßnahme ist ein Schritt in die richtige Richtung für mehr Klimaschutz, den wir als Land Niedersachsen gern unterstützen.“

Und Ute Lamla, stellvertretende Regionspräsidentin ergänzt: „Die Region Hannover braucht Unternehmen wie das KRH, die mit guten Ansätzen und Ideen vorangehen, um sich bei energetischen Themen zukunftssicher aufzustellen. Mit der Maßnahme wird auch eine signifikante Verbesserung der Krankenhausversorgung in Neustadt am Rübenberge durch verbesserte Dämmung, neue Fenster und größere Wirtschaftlichkeit verbunden sein.“        

Markus Wolf, Geschäftsführender und Kaufmännischer Direktor des KRH Klinikum Neustadt, freut sich darauf, dass es nun endlich losgeht: „Unser großes Bettenhaus am KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge wurde 1971 errichtet. Die Standards in Wärmedämmung, Energieerzeugung und Fenstern haben sich seitdem natürlich deutlich weiterentwickelt. Durch die Investitionen werden wir weniger Energie verbrauchen und schaffen mit dem Austausch der Fenster auch einen guten Standard für das Haus und unsere Patientinnen und Patienten.“

Energetische Sanierung: Was alles gemacht wird

  • Es wird eine Fläche von ca. 1.560 Quadratmetern gedämmt. Als Dämmmaterial werden Hartschaumdämmplatten aus recycelten Rohstoffen und einer beidseitigen Deckschicht aus Muschelkalk eingesetzt.
  • Die bisherigen Holzkippfenster mit 2-Scheibenverglasung werden gegen 3-Scheiben-Kunststofffenster ausgetauscht.
  • Die geplante Photovoltaikanlage soll 365 Tage im Jahr vollständig für den Eigenbedarf genutzt werden und eine Leistung von 152 kWpeak haben.
  • Die Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 200 kW Leistung wird das Blockheizkraftwerk und den Gaskessel unterstützen und entlasten.

Das Thema Umwelt- und Klimaschutz durch energetische Sanierungsmaßnahmen wird im KRH übrigens bereits seit langer Zeit großgeschrieben: 2015 wurde im KRH ein professionelles Energiemanagement nach ISO 50001 eingeführt. Das Ziel damals: In zehn Jahren sollten der Energieverbrauch im gesamten KRH um 20 Prozent gesenkt werden. „Durch große und kleine Projekte konnten wir über einen Zeitraum von zehn Jahren unser Ziel vollständig erreichen und haben 20 Prozent Energie pro Quadratmeter Nutzfläche eingespart“, fasst Dipl.-Ing. Frank Dödtmann, Energiemanagementbeauftragter im KRH und Initiator der energetischen Sanierung am KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge, die bisherige Entwicklung zusammen.

Weitere Projekte an zahlreichen anderen KRH Standorten

Aber das war erst der Anfang: Auf Basis des durch die Bundesregierung beschlossenen Klimaschutzgesetzes hat das KRH im Jahr 2022 eine Strategie zum Ausstieg aus der Nutzung von fossilen Energieträgern entworfen – die Dekarbonisierungsstrategie. Neben der Sanierung am KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge laufen zurzeit noch andere Projekte, um dieses Ziel zu erreichen. Drei KRH Standorte werden bereits über Fernwärme versorgt. In Großburgwedel laufen Planungen zu einem Tiefengeothermieprojekt, in Wunstorf soll die Stadt und die Psychiatrie an ein Fernwärmenetz angeschlossen werden. Am KRH Klinikum Siloah wurden Photovoltaikanlagen installiert, weitere Anlagen sind neben Neustadt auch am Standort Nordstadt geplant. „Schritt für Schritt, aber mit einem klaren Ziel wird das Klinikum Region Hannover CO2-frei. Ich danke den vielen Kolleginnen und Kollegen für die gute Zusammenarbeit und freue mich, beim KRH mit einer Energieversorgung der Zukunft auf offene Ohren zu stoßen. Wir sind ein moderner Arbeitgeber mit klaren Zielen und dazu zählen auch die Energieeffizienz und der Klimaschutz“, so Dödtmann.

Christian Meyer (Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz)

Christian Meyer (Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz)

Markus Wolf (Geschäftsführender und Kaufmännischer Direktor des KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge)

Markus Wolf (Geschäftsführender und Kaufmännischer Direktor des KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge)

Barbara Schulte (KRH Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur)

Barbara Schulte (KRH Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur)

Ute Lamla (stellvertretende Regionspräsidentin)

Ute Lamla (stellvertretende Regionspräsidentin)

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