
Jana Falman im Eingangsbereich des Klinikum Region Hannover Klinikum Robert Koch Gehrden mit ihrem Lieblingswerk der Ausstellung.
Jana Falman – Frau, Mutter, Hobbymalerin. So facettenreich wie Jana Falman ist, so facettenreich ist ihre Ausstellung. Im KRH Klinikum Robert Koch Gehrden kann seit Kurzem ihre Ausstellung aus 16 Bildern bewundert werden. „Die Stärke der Frauen, aber auch die Zerbrechlichkeit oder Freude und das Traurigsein“, sagt die Künstlerin über das Thema der Ausstellung. Der Ausstellung hat sie den starken Namen „SIE“ gegeben.
Jana Falman malt seit 20 Jahren. Sie startete mit ein paar Zeichnungen, Pinseln, Farbe und Experimenten, bis sie ihren Stil und ihre Motive gefunden hat. Sie lässt sich gerne durch die Kunst der Amerikanerin Holly Irwin, die für ihre großformatigen figurativen und abstrakten Gemälde bekannt ist, inspirieren.
Zu den Lieblingswerken Falmans in der aktuellen Ausstellung zählen vor allem zwei Bilder. Das erste Bild zeigt eine Frau, die ihrer Tochter ähnelt, und nimmt Bezug auf die Erinnerung an ein dänisches Softeis im Urlaub. Bis heute ist das Softeis ein fester Bestandteil der Urlaubsroutine und zugleich ein liebevolles Symbol für eine langjährige Familienerinnerung. Freude, Verbundenheit und Sentimentalität stehen hier im Vordergrund. Das zweite Bild zeigt eine Frau mit den Händen vor ihrem Gesicht. „Frauen funktionieren oft nur noch. Sie müssen oft gleichzeitig Mutter, Pflegerin, Arbeitnehmerin sein.“, so Jana Falman über die Inspiration zu diesem Bild. Es symbolisiert „Stopp“ und soll den Appell an das Innehalten darstellen.
Für Jana Falman ist es die erste Ausstellung. Sie erhofft sich, dass Patientinnen und Patienten in ihrer Kunst eine Ausflucht finden und sich von Gedanken an Krankheit lösen können.
„Ich freue mich, dass diese Ausstellung unseren Patientinnen und Patienten einen Moment der Ruhe und der Zuflucht bieten kann. Dies bereichert uns und unser Krankenhaus enorm“, berichtet uns Susanne Auras, Assistentin des Direktoriums des KRH Klinikum Robert Koch Gehrden.
Der Eingangsbereich des Hauses wird seit einigen Jahren als Ausstellungsort genutzt. Die Ausstellung kann noch bis zum 30. September 2026 bewundert werden.





