
Füllen den Anbau mit Leben: Oberärztin Dr. Juliane Kletzsch (Dritte v. l.) und die medizinischen Technologinnen und Technologen für Radiologie (v. l.) Samantha John, Jennifer Pfeifer, Anja Köhler und Ulrike van Overloop. Im Bild rechts: Für Dr. Manuel Lehm (geschäftsführender Oberarzt der radiologischen Fachabteilung am Standort Großburgwedel), Anne Gottselig (Pflegedirektorin) und PD Dr. Tim Kaufeld (geschäftsführender kaufmännischer und ärztlicher Direktor, r.) stellt der Anbau einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Schwerpunktversorger dar.
Mit einem neuen Magnetresonanztomografen (MRT) erweitern die Klinik für Radiologie des KRH Klinikum Großburgwedel und damit das KRH-standortübergreifend agierende KRH Institut für Radiologie ihr diagnostisches Leistungsspektrum. Das Großgerät vereint moderne Spulentechnik mit KI-gestützten Anwendungen. Dadurch können Untersuchungen in vielen Fällen schneller durchgeführt werden, während gleichzeitig eine hohe Bildqualität erhalten bleibt. Es stärkt damit die radiologische Versorgung der Patientinnen und Patienten.
„Unser Institut ist durch Teleradiologie mit den anderen radiologischen Standorten des KRH Instituts für Radiologie des Klinikums Region Hannover vernetzt. Diese moderne Struktur sichert einen 24-Stunden-Versorgungsservice auf Facharztniveau“, betont der geschäftsführende Oberarzt Dr. Manuel Lehm.
Die KRH-standortübergreifende Institutsstruktur ermöglicht es, fachliche Kompetenz zu bündeln und Behandlungen nach einheitlichen Qualitätsstandards anzubieten. Durch die enge Vernetzung der Standorte profitieren Patientinnen und Patienten von einem schnellen Zugang zu spezialisierter Expertise und einer abgestimmten Versorgung.
Für das MRT-Containermodul wurden rund 3 Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt. Es wurde samt implementierter Medizintechnik als fertiges Raummodul gefertigt und angeliefert. Lediglich die Anbindung zum Bestandsgebäude und die notwendigen zusätzlichen Räume im Bestand wurden in konventioneller Bauweise erstellt.